Home Fangberichte und Erfahrungen Kapitales aus der Ybbs-Stiegengraben
Kapitales aus der Ybbs-Stiegengraben Drucken
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Geschrieben von: R. Pfaller   
Montag, den 28. Juli 2008 um 16:16 Uhr
Werte Kollegen,

aus aktuellem Anlass möchte ich euch heute mit einem Update von der Ybbs versorgen. Gestern (27.7.08) gegen 9h30 stand ich mit einem guten Freund an einem unserer Lieblingsrevieren um mit der Fliegenrute auf Forellenpirsch zu gehen. Aufgrund der aktuellen Wasserstandsituation rechneten wir auch an der Ybbs mit erhöhtem Wasserstand, was aber für gewöhnlich an diesem Revier nicht so problematisch ist da es dennoch relativ klar bleibt. Nachdem die Ausrüstung angelegt und die Ruten hergerichtet waren begaben wir uns gleich in das Wasser.

Die ersten Fänge ließen auch nicht lange auf sich warten und so konnten innerhalb weniger minuten einige gute Fische gelandet werden. Wir entschlossen uns einen anderen "Hotspot" des Revieres aufzusuchen um dort einmal nach dem Rechten zu sehen. Also ins Auto rein und wenige Minuten später am Ziel angekommen. Ruten aus dem Auto und im Gänsemarsch durchs Geäst als ich über die Böschung eine "Kapitale" entdeckte welche zu meinem Erstaunen oberflächenaktiv gewesen ist (ich konnte es kaum fassen).

Jetzt bloß keine Fehler machen und erstmal ruhig stehengeblieben und dem meinem Kollegen welcher seitlich schräg hinter mir stand den Fisch gezeigt.

Nach kurzem beobachten war klar, das wir uns noch nicht verraten hatten da er fleissig weiter nach Insekten schnappte also begaben wir uns langsam Richtung Boden, ihr wisst schon wie die indianer. :wink:
Vorsichtig Schnur von der Rolle gezogen und die Fliege etwa 2 Meter vor der Regenbogen ins Wasser gesetzt. Gespannt wurde die Dirft durchs Gestrüpp verfolgt, ja sie dreht in richtung Fliege, sie nimmt....nein doch nicht.

Nochmal das ganze von Anfang, Wurf, Drift, sie dreht rüber, hat sie genommen? Nein nein, da seh ich das sie ihr Maul öffnet und schon sitzt der Anschlag. Was sich in den nächsten Minuten abspielte konnte kaum nervenaufreibender sein. Eine wilde Flucht wobei mir diese Rakete nur so die Schnur von der Rolle zog mit Sprüngen und allem drum und dran. Ich hatte keine andere Wahl als eine eher ungewohnte Statistenrolle zu spielen. Da es keine Chance gegeben hätte den Fisch irgendwie zu landen begab sich mein Begleiter im Laufschritt Richtung Auto um den großen Kescher zu holen (der hat sich jetzt schon mehfach bezahlt gemacht und könnte manchmal ruhig noch größer sein). :mrgreen:

Als er wieder bei mir eintraf hatte ich sie tatsächlich noch immer drauf, an eine Landung war jedoch noch lange nicht zu denken. Nach einer Zigarettenpause meines Kollegen konnte langsam der Kescher vorbereitet werden und etwa 3 Minuten später konnte eine wunderschöne Regenbogenforelle mit etwas über 58cm gelandet werden.

Nach einem kurzen Fototermin setzte ich sie wieder zurück in ihr Element ....



 
 
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