Mein Lebensfisch Drucken
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Geschrieben von: R.Thurner   
Samstag, den 29. August 2009 um 09:03 Uhr

     

 

Einer der Fischereilich interessantesten Seen Österreichs ist sicherlich der Weissensee.
Genau dorthin sollte unser diesjähriger Fischerurlaub führen.
Mein Freund Willi, der schon über zwanzig Jahre diesen See besucht, war mir mit seiner Erfahrung und guten Tipp`s bei diversen Montagen für`s Schleppfischen sehr behilflich.
Ich startete den ersten Schleppversuch mit einem totem Köderfisch.
Ich war noch keine dreihundert Meter vom Ufer entfernt, da gab es einen kräftigen Ruck an einer der beiden ausgelegten Angeln. Die Knarre der Rolle begann zu kreischen.Schnell nahm ich die Rute aus der Halterung und setzte zwei kräftige Anschläge. Sofort spürte ich den Zug des Fisches, doch im nächsten Augenblick wurde die Schnur locker, trotz schnellem einspulen konnte ich keinen Kontakt zum Fisch herstellen und ich glaubte schon den Fisch verloren zu haben. Auf einmal kam wieder leben in die Schnur und ich fühlte der Fisch war direkt unter meinem Boot! Der Kescher lag griffbereit und ich versuchte nun den Fisch mit viel Gefühl aus der Tiefe hoch zu pumpen.
Als ich den Fisch zum ersten Mal sah blieb mir fast das Herz stehen. Es ist mein „Lebensfisch“, so dachte ich mir. “Spiel dich nicht lang herum sonst geht er dir noch verloren“ waren meine Gedanken. Unterfänger ins Wasser, ein kräftiger Zug und schon war die Rekord-Seeforelle vom Weissensee 82cm mit 6,60kg im Boot.
Ein Traum war in Erfüllung gegangen.

Petri Heil Rudolf Thurner
 

    

 

    

 
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