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Ausflug an die Taurach, Untertauern Drucken E-Mail
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Geschrieben von: B.Wiesbauer   
Sonntag, den 17. August 2008 um 08:49 Uhr
Nachdem wir bei unseren alljährlichen Vereinausflügen bereits Inn, Schergenbach, Stillebach und oftmals die Mur bei St. Georgen befischten, beschlossen wir heuer Salzburg und dort die Taurach zu unserem Ausflugsziel zu machen.
Angeregt von einem Bericht reservierten wir im Hotel zur Post in Untertauern.
Informationen zur Fischerei und den Unterkünften wurden eingeholt, und nach Rücksprache mit Herrn Peter Sagerer, einem Fliegenfischerkollegen aus Deutschland, noch einige Fliegen gebunden.
Unser Ausflug startete am Morgen des 8.Juli. Gegen 11 Uhr trafen wir in Untertauern ein, und bezogen nach einer ausgesprochen freundlichen Begrüßung unsere Quartiere.
Da es der Wettergott nicht sonderlich gut mit uns meinte, beschlossen wir den Nachmittag am Tauernkarsee zu verbringen.
Dieser See zählt neben 18Km Taurach zum Angebot für Gäste des Hotels.
Nach ca. 15Min und 8Km Fahrt montierten wir unsere Ruten am Ufer des, auf ungefähr 1600 Msh gelegenen und 4Ha großen Gewässers.
Trotz leichtem Regen war das Wasser extrem klar. Der spärliche Uferbewuchs versetzte uns in eine andere Welt. Wir fühlten uns fast wir in Kanada.
Leider war es an der Wasseroberfläche sehr ruhig. So versuchten wir mit relativ naturgetreuen Nymphen unser Glück. Dieser Tipp mit den Nymphen brachte uns zwar einige neugierige Beobachter, aber keinen Fisch. So versuchten wir es Trocken.
Schon der zweite Wurf mir einer zart gebundenen Buck Caddies in #16 bescherte mir die erste Äsche.
In den folgenden Stunden konnten wir noch weiter 15 Fische ( größtenteils Äschen ) landen.
Aus dem leichten Regen wurde ein zarter Guss, und wir beendeten den ersten Tag mit einem ausgezeichneten Abendessen auf der Tauernkaralm. Hier wurden uns Wildspezialitäten vom Rost als Teil der Halbpension serviert.
Am zweiten Tag versuchten wir unser Glück an der Taurach.
Dieser Gebirgsbach ist auf einer Länge von 18Km zu befischen.
Im oberen Bereich zeigt sich das Wasserl als relativ schnell fließender Wiesenbach.
Nach einem Wasserfall wird aus dem offenen Gelände eine Kerbtalstrecke. Fälle und tiefe Gumpen wechseln sich ab, und haben im Laufe der Zeit eine Klamm geformt.
Ungefähr in Höhe des Dörfchens Untertauern wir das Gelände wieder offen.
Die restlichen Km bis zu Reviergrenze vor Radstadt mäandert die Taurach mit relativ kurzen Zügen und schnellen Fließstrecken.
Diesen zweiten Tag versuchten wir uns im Bereich der Teichanlage Fürstenbruck und in der Klamm.
Durch die Regenfälle des Vortages führte der Bach sehr viel Wasser und war sehr schwer zu bewaten. trotzdem konnten wir einige sehr schöne Regenbogner mit der Tockenfliege fangen.
Gegen Mittag war der Wasserstand merklich zurückgegangen und das Wasser wieder klar. Faszinierend wie schnell sich das Aussehen dieses Gewässer verändert hatte.
An diesem Tag konnten wir noch einige sehr schöne Fische bis 40cm landen.
Am dritten Tag befischten wir die Taurach von der Reviergrenze in Radstadt bis zum Eingang in die Taurachschlucht.
An diesen drei Tagen konnten wir, 5 Mann, ungefähr 80 Fische landen, und schonend wieder zurücksetzen.
Leider entdeckten wir einen möglichen Hot Spot, im Bereich der Teichanlage, einen Schlachttisch, erst zu spät. In diesem Bereich konnte ein Kollege aus Deutschland eine Regenbogenforelle von beinahe 5 Kg landen.
Fazit: Eine sehr schönes Gasthaus mit ausgezeichneter Verpflegung , zu einem mehr als moderaten Preis ( 130€ 2,5 Tage Fischen/ 3 Tage HP / Person ), gepaart mit einem sehr schönen, abwechslungsreichen Revier, lässt das Fliegenfischerherz höher schlagen.
Gesagt sollte aber schon werden, dass die Taurach für Anfänger, auf Grund der teilweise recht schwierigen Fischerei, nur bedingt geeignet ist.
Mich jedoch, sieht die Taurach mit Sicherheit wieder.
Infos zum Hotel und der Fischerei unter : www.kohlmayr.com
Bilder und Impressionen folgen.
 
Tight Lines
Bernd
 
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